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george peter j. | 11. September 14
>Donnerstag 1500<
Dieser, für mich alltägliche Gebrauchsgegenstand hat es tatsächlich in sich. Abgesehen von dem mehr oder minder wertvollen Stoffen, welche in Kombination mit einem Zündfunken eine Flamme erzeugen um damit mehrerlei Dinge zu entfachen, habe ich soeben festgestellt, dass es sehr viel wichtigere Rollen in meinem Leben spielt und vielleicht auch unbewusst in Eurem?
Die Geschichte
Da wollte ich mir wiedermal eine Zigarette anstecken und stelle fest: Das Feuerzeug auf dem Schreibtisch ist leer.
Ich lasse den Blick durchs Zimmer schweifen. Nichts. Gestern lagen hier noch drei funktionierende. Ich gehe in die Küche, auf den Balkon. Nichts. Moment....haben die Jungs gestern tatsächlich alle mitgehen lassen? Nun denn, krame ich mal in meinem Rucksack, irgendwo muss ja noch eins sein. Ah gefunden. Zigarette brennt, und schon kommen die Gedanken. Erst vor kurzem bescherte mir ein Feuerzeug, welches sich meinem Zugriff, tief unten in der Hosentasche, verweigerte, eine helfende Hand. Was für ein schönes Gesicht hinter dem Schein der Flamme, bei Nacht, in dieser zarten Hand. Der Abend schritt voran. Mehrmals das selbe Problem, wieder ihre Flamme. Irgendwann musste ich nicht mal mehr Anstalten machen nach meinem zu suchen. Selbstläufer. Tage später, helllichter Tag, eigentlich nichts romantisches weil Alltag. Man sieht sich, trifft sich, unterhält sich, will gemeinsam rauchen. Und siehe da. Selbstläufer. Ein kurzes Aufblitzen der Erinnerung in unseren Augen, ein Lächeln. Das wars, jeder geht seiner Wege. Doch der Tag ist nun heller.
Dies ist nur eine Geschichte zu einem unscheinbaren, täglich gebrauchten Stück Plastik, oder Metall.
Die kleinen Dinge.
In diesem Sinne, Danke fürs Zuhören. G.P.J.
Dieser, für mich alltägliche Gebrauchsgegenstand hat es tatsächlich in sich. Abgesehen von dem mehr oder minder wertvollen Stoffen, welche in Kombination mit einem Zündfunken eine Flamme erzeugen um damit mehrerlei Dinge zu entfachen, habe ich soeben festgestellt, dass es sehr viel wichtigere Rollen in meinem Leben spielt und vielleicht auch unbewusst in Eurem?
Die Geschichte
Da wollte ich mir wiedermal eine Zigarette anstecken und stelle fest: Das Feuerzeug auf dem Schreibtisch ist leer.
Ich lasse den Blick durchs Zimmer schweifen. Nichts. Gestern lagen hier noch drei funktionierende. Ich gehe in die Küche, auf den Balkon. Nichts. Moment....haben die Jungs gestern tatsächlich alle mitgehen lassen? Nun denn, krame ich mal in meinem Rucksack, irgendwo muss ja noch eins sein. Ah gefunden. Zigarette brennt, und schon kommen die Gedanken. Erst vor kurzem bescherte mir ein Feuerzeug, welches sich meinem Zugriff, tief unten in der Hosentasche, verweigerte, eine helfende Hand. Was für ein schönes Gesicht hinter dem Schein der Flamme, bei Nacht, in dieser zarten Hand. Der Abend schritt voran. Mehrmals das selbe Problem, wieder ihre Flamme. Irgendwann musste ich nicht mal mehr Anstalten machen nach meinem zu suchen. Selbstläufer. Tage später, helllichter Tag, eigentlich nichts romantisches weil Alltag. Man sieht sich, trifft sich, unterhält sich, will gemeinsam rauchen. Und siehe da. Selbstläufer. Ein kurzes Aufblitzen der Erinnerung in unseren Augen, ein Lächeln. Das wars, jeder geht seiner Wege. Doch der Tag ist nun heller.
Dies ist nur eine Geschichte zu einem unscheinbaren, täglich gebrauchten Stück Plastik, oder Metall.
Die kleinen Dinge.
In diesem Sinne, Danke fürs Zuhören. G.P.J.
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george peter j. | 11. September 14
>Donnerstag 1300<
Die obige Zeile steht nun schon seit über 30 min einsam und verlassen da. Ich bin heute also kein fürsorglicher Schreiber. Selbst der erste Satz wurde 5 mal unterbrochen. Aber nun habe ich mich wohl eingerichtet. Nicht perfekt, aber immerhin. Kaffee, Frühstück, Morgentoilette, Zigarette, warme Kleidung, gerade sitzen...alles scheint erledigt. Und, wie sollte es anders sein? Ist es doch nicht. Ist es wohl nie. Keine Musik bisher. Braucht es auch noch nicht, denn sie findet statt, in meinem Kopf. Wie gestern erwähnt, wurde hinreichend musiziert. Um 0130 war dann Schluss und die Klänge hallen noch nach. Heute Abend geht es in größerer Runde weiter. Bleibt zu hoffen, dass es mindestens genauso wird wie gestern.
Vermeidungsstrategien.
Damit hat der Tag begonnen, in vielerlei Hinsicht.
Nummer eins: Aufstehen
Als notorischer Frühaufsteher ein heikles Unterfangen, einfach liegen zu bleiben und den Straßenlärm, das Rauschen der Bäume im Wind und die Martinshörner im halb Stundentakt vorbeifliegen zu lassen.
abgeschlossen
Nummer zwei: Auftrag erkennen
Bierflaschen, Gläser, etwas wurde verschüttet, keine Ahnung was, aber es klebt.
nicht abgeschlossen
Nummer drei: Tagesplanung
Herzlich willkommene Ablenkung durch morgendliche Korrespondenz via Text und Telefon
Telefonat hat die Tagesplanung, welche gestern über den Haufen geworfen wurde, wieder aktuell gemacht und sollte doch heute tatsächlich umgesetzt werden.
Belohnungszentrum springt an.
Danach verabredet zum Kaffee. Vorfreude wächst.
Nummer vier: Nummer zwei ist noch offen
aufgeschoben für ungewisse Zeit
Nummer fünf: Welt update
Feststellung, seit Tagen keine Nachrichten gehört, gelesen, gesehen
Überlegungen >Zigarette, Kaffee<
Gut so? Manchmal schon. Aber nicht auf Dauer. >notiert<
Was gibt es eigentlich Aktuelles zu wissen, außer dem, was man vor Tagen schon wusste, oder glaubte zu wissen? ISIS? USA? Russland? Ukraine? Flüchtlinge? Waffenlieferungen?
Neuer, kalter Krieg? Fake Meldungen über Carlo Pedersolis Tod? Held meiner Kindheit und bis heute? Vermeidungsstrategien sind doch recht hilfreich, so scheint mir.
Fühle ich mich deshalb als Ignorant? Ganz klar nein! Nur als Mensch mit menschlichem Naturell.
Meinungsbildung findet statt, jede Sekunde. Und dabei kann ich mich immer darauf verlassen, nicht die erst beste anzunehmen und zu vertreten. Es braucht Zeit. Standpunkte strafen sich durch ihren Namen schon lügen, da sie niemals feststehen, auch wenn gewollt. Wanken ist menschlich, soll es sein, Irren sowieso.
Irren ist sogar befreiend, kann Zweifel nehmen, wenn erkannt. Bewirkt Interesse anderer für einen selbst, die sich da mit meiner Meinung beschäftigen. Man lernt. Jeden Tag.
Tagesziel erreicht. Ich werde auch heute wieder etwas lernen.
In diesem Sinne, danke fürs Zuhören. G.P.J.
Die obige Zeile steht nun schon seit über 30 min einsam und verlassen da. Ich bin heute also kein fürsorglicher Schreiber. Selbst der erste Satz wurde 5 mal unterbrochen. Aber nun habe ich mich wohl eingerichtet. Nicht perfekt, aber immerhin. Kaffee, Frühstück, Morgentoilette, Zigarette, warme Kleidung, gerade sitzen...alles scheint erledigt. Und, wie sollte es anders sein? Ist es doch nicht. Ist es wohl nie. Keine Musik bisher. Braucht es auch noch nicht, denn sie findet statt, in meinem Kopf. Wie gestern erwähnt, wurde hinreichend musiziert. Um 0130 war dann Schluss und die Klänge hallen noch nach. Heute Abend geht es in größerer Runde weiter. Bleibt zu hoffen, dass es mindestens genauso wird wie gestern.
Vermeidungsstrategien.
Damit hat der Tag begonnen, in vielerlei Hinsicht.
Nummer eins: Aufstehen
Als notorischer Frühaufsteher ein heikles Unterfangen, einfach liegen zu bleiben und den Straßenlärm, das Rauschen der Bäume im Wind und die Martinshörner im halb Stundentakt vorbeifliegen zu lassen.
abgeschlossen
Nummer zwei: Auftrag erkennen
Bierflaschen, Gläser, etwas wurde verschüttet, keine Ahnung was, aber es klebt.
nicht abgeschlossen
Nummer drei: Tagesplanung
Herzlich willkommene Ablenkung durch morgendliche Korrespondenz via Text und Telefon
Telefonat hat die Tagesplanung, welche gestern über den Haufen geworfen wurde, wieder aktuell gemacht und sollte doch heute tatsächlich umgesetzt werden.
Belohnungszentrum springt an.
Danach verabredet zum Kaffee. Vorfreude wächst.
Nummer vier: Nummer zwei ist noch offen
aufgeschoben für ungewisse Zeit
Nummer fünf: Welt update
Feststellung, seit Tagen keine Nachrichten gehört, gelesen, gesehen
Überlegungen >Zigarette, Kaffee<
Gut so? Manchmal schon. Aber nicht auf Dauer. >notiert<
Was gibt es eigentlich Aktuelles zu wissen, außer dem, was man vor Tagen schon wusste, oder glaubte zu wissen? ISIS? USA? Russland? Ukraine? Flüchtlinge? Waffenlieferungen?
Neuer, kalter Krieg? Fake Meldungen über Carlo Pedersolis Tod? Held meiner Kindheit und bis heute? Vermeidungsstrategien sind doch recht hilfreich, so scheint mir.
Fühle ich mich deshalb als Ignorant? Ganz klar nein! Nur als Mensch mit menschlichem Naturell.
Meinungsbildung findet statt, jede Sekunde. Und dabei kann ich mich immer darauf verlassen, nicht die erst beste anzunehmen und zu vertreten. Es braucht Zeit. Standpunkte strafen sich durch ihren Namen schon lügen, da sie niemals feststehen, auch wenn gewollt. Wanken ist menschlich, soll es sein, Irren sowieso.
Irren ist sogar befreiend, kann Zweifel nehmen, wenn erkannt. Bewirkt Interesse anderer für einen selbst, die sich da mit meiner Meinung beschäftigen. Man lernt. Jeden Tag.
Tagesziel erreicht. Ich werde auch heute wieder etwas lernen.
In diesem Sinne, danke fürs Zuhören. G.P.J.
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