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george peter j. | 19. September 14
>2200<
„Ein Projekt ist ein zielgerichtetes, einmaliges Vorhaben, das aus einem Satz von abgestimmten, gelenkten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endtermin besteht und durchgeführt wird, um unter Berücksichtigung von Zwängen bezüglich Zeit, Ressourcen (zum Beispiel Geld bzw. Kosten, Produktions- und Arbeitsbedingungen, Personal) und Qualität ein Ziel zu erreichen.“
Ohhhh nein!
Interessant was man so herausfindet, wenn man spontanen Eingebungen einen Begriff anhängt, diesen dann gern und oft benutzt, ohne zu wissen, was er tatsächlich bedeutet und es dann mal nachschlägt.
So Konsequent bin ich dann wohl doch nicht.
Aber der Wille zu beginnen ist durchaus vorhanden.
Gibt es dafür ein Wort?
Die Stahlfeder will vielleicht mal wieder genutzt werden, um sie, mit Tinte benetzt, ein paar feine Linien aufs Papier bringen zu lassen. Das Motiv ist schon ausgemacht, vorerst. Über Komposition und Stil gilt es noch nachzudenken. Ein Vergangenes Werk hängt neben mir. Und es erstaunt mich immer wieder, macht mich ungläubig, dass das tatsächlich aus meiner Feder, durch meine Hände entstanden sein soll. Inspiration.
In Gefahr begeben um dadurch einen Genuss zu erleben reizt mich auch. Mit Schwung ins Gleichgewicht, dann tragen lassen. Reizvoll.
Scheitern ist im letzten Fall vorprogrammiert, aber das birgt den größten Reiz.
Zeitplan, ungewiss. Die Idee allein gibt Zuversicht. Ich freue mich auf den hoffentlich hinreißenden Spott.
Danke fürs Zuhören. G.P.J.
„Ein Projekt ist ein zielgerichtetes, einmaliges Vorhaben, das aus einem Satz von abgestimmten, gelenkten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endtermin besteht und durchgeführt wird, um unter Berücksichtigung von Zwängen bezüglich Zeit, Ressourcen (zum Beispiel Geld bzw. Kosten, Produktions- und Arbeitsbedingungen, Personal) und Qualität ein Ziel zu erreichen.“
Ohhhh nein!
Interessant was man so herausfindet, wenn man spontanen Eingebungen einen Begriff anhängt, diesen dann gern und oft benutzt, ohne zu wissen, was er tatsächlich bedeutet und es dann mal nachschlägt.
So Konsequent bin ich dann wohl doch nicht.
Aber der Wille zu beginnen ist durchaus vorhanden.
Gibt es dafür ein Wort?
Die Stahlfeder will vielleicht mal wieder genutzt werden, um sie, mit Tinte benetzt, ein paar feine Linien aufs Papier bringen zu lassen. Das Motiv ist schon ausgemacht, vorerst. Über Komposition und Stil gilt es noch nachzudenken. Ein Vergangenes Werk hängt neben mir. Und es erstaunt mich immer wieder, macht mich ungläubig, dass das tatsächlich aus meiner Feder, durch meine Hände entstanden sein soll. Inspiration.
In Gefahr begeben um dadurch einen Genuss zu erleben reizt mich auch. Mit Schwung ins Gleichgewicht, dann tragen lassen. Reizvoll.
Scheitern ist im letzten Fall vorprogrammiert, aber das birgt den größten Reiz.
Zeitplan, ungewiss. Die Idee allein gibt Zuversicht. Ich freue mich auf den hoffentlich hinreißenden Spott.
Danke fürs Zuhören. G.P.J.
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george peter j. | 18. September 14
>Donnerstag 2030<
Der Tag begann träge. Träge im Kopf, träge im Körper. Blick aus dem Fenster. Die Sonne, tief orange schob sie sich hinter der Kirchturmspitze empor. Geist hellwach. Kamera, Teleobjektiv, Zoom. Und da waren sie. Die Details. Die begehbare Plattform mit ihren Säulen, die Konturen der Dachkonstruktion, die Verkehrsschilder der dahinter liegenden Brücke, Dunstschwaden, alles sichtbar und doch so weit weg. Musik, Kaffee, Sport. Noch eine Stunde Zeit. Sie blieb heut freiwillig. Hat mich vergessen lassen. Die Folge war ein erfrischender Sprint zum Bus.
Exkurs
Jetzt, nach 12 Stunden auf den Beinen erfreue ich mich am heutigen Tag. Man durfte Wissen anwenden, in Gesprächen. Fachgespräche. Erstaunlich, was nach einem Jahr Studium doch so alles hängen geblieben ist, obwohl zu ergänzen ist, dass das Meiste aus eigenem Interesse, jedoch mit fundiertem Wissen aus der bisherigen Woche, diskutiert wurde. Mir wurde die Sinnhaftigkeit meiner Wahl vor Augen geführt. Gute Motivation, auch wenn sich die Ankündigungen unserer Vorgänger, über die zu erwartende Kompliziertheit dieses Semesters jetzt schon bestätigt. Volle Tage, viele Aufgaben. Aber das hat man vorher gewusst.
Wo ich bin brauche ich nicht zu sagen.
Mir fällt aber eben auf, dass ich vielleicht ein bisschen zu sehr in eine Art fragmentierte Schreibweise gewechselt bin. Obwohl manchmal hilfreich beim Unterstreichen von Inhalten, so denke ich doch, dass das eher der Art und Weise meines Denkens geschuldet ist. Das Zusammenfassen und in Worte kleiden fällt mir im Moment ein bisschen Schwer. Echte Geschichten gibt es wohl, jedoch scheint mir ein Hauch von Zurückhaltung oder auch intensiveren Denkens angebracht. Der Beobachtungsmodus kam ein wenig kurz in den letzten Tagen.
Also gebe ich mir selbst die Zeit und beleuchte alles nochmal in allen mir zu Verfügung stehenden Farben. Vielleicht habe ich die ein oder andere Nuance, einen Kontrast, ein kompositorisches Element übersehen, um das Bild wieder zusammenzufügen.
In diesem Sinne, danke fürs Zuhören. G.P.J.
Der Tag begann träge. Träge im Kopf, träge im Körper. Blick aus dem Fenster. Die Sonne, tief orange schob sie sich hinter der Kirchturmspitze empor. Geist hellwach. Kamera, Teleobjektiv, Zoom. Und da waren sie. Die Details. Die begehbare Plattform mit ihren Säulen, die Konturen der Dachkonstruktion, die Verkehrsschilder der dahinter liegenden Brücke, Dunstschwaden, alles sichtbar und doch so weit weg. Musik, Kaffee, Sport. Noch eine Stunde Zeit. Sie blieb heut freiwillig. Hat mich vergessen lassen. Die Folge war ein erfrischender Sprint zum Bus.
Exkurs
Jetzt, nach 12 Stunden auf den Beinen erfreue ich mich am heutigen Tag. Man durfte Wissen anwenden, in Gesprächen. Fachgespräche. Erstaunlich, was nach einem Jahr Studium doch so alles hängen geblieben ist, obwohl zu ergänzen ist, dass das Meiste aus eigenem Interesse, jedoch mit fundiertem Wissen aus der bisherigen Woche, diskutiert wurde. Mir wurde die Sinnhaftigkeit meiner Wahl vor Augen geführt. Gute Motivation, auch wenn sich die Ankündigungen unserer Vorgänger, über die zu erwartende Kompliziertheit dieses Semesters jetzt schon bestätigt. Volle Tage, viele Aufgaben. Aber das hat man vorher gewusst.
Wo ich bin brauche ich nicht zu sagen.
Mir fällt aber eben auf, dass ich vielleicht ein bisschen zu sehr in eine Art fragmentierte Schreibweise gewechselt bin. Obwohl manchmal hilfreich beim Unterstreichen von Inhalten, so denke ich doch, dass das eher der Art und Weise meines Denkens geschuldet ist. Das Zusammenfassen und in Worte kleiden fällt mir im Moment ein bisschen Schwer. Echte Geschichten gibt es wohl, jedoch scheint mir ein Hauch von Zurückhaltung oder auch intensiveren Denkens angebracht. Der Beobachtungsmodus kam ein wenig kurz in den letzten Tagen.
Also gebe ich mir selbst die Zeit und beleuchte alles nochmal in allen mir zu Verfügung stehenden Farben. Vielleicht habe ich die ein oder andere Nuance, einen Kontrast, ein kompositorisches Element übersehen, um das Bild wieder zusammenzufügen.
In diesem Sinne, danke fürs Zuhören. G.P.J.
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