Frontbriefe
Mittwoch, 24. September 2014
control
george peter j. | 24. September 14
Ein Sprung. Er fällt. Das erste Mal seit langer Zeit. Während er scheinbar unendlich langsam den Wolken entgegen treibt richtet er sich auf. Die Angst ist verwandelt. Der Sturm von Luft, durch die er gleitet, als wäre er ein Teil dessen hat die Bitterkeit versüßt, das Dunkel vertrieben, die Kanten gerundet, die Härte erweicht. Das Gefühl des Fallens verschwimmt zwischen den Wolken. Die Sonne wärmt ihm den Rücken. Der Mond zeichnet die Konturen seines Lächelns nach, mit einer unendlichen Vielfalt von Weiß. Grün klingt das Meer. Der Horizont stimmt ein, um dem Himmel seinen Einsatz zu geben. Eine Symphonie aus Farben im Wind.
Er bettet sich in die weichen Kissen des schönsten Grau, hält sich fest, atmet den Duft des Lebens und sagt: „Ich lasse Dir einen Teil meines Unentbehrlichsten, als Dank für Deine Bedingungslosigkeit.“

G.P.J.

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