george peter j. | 10. September 14
>der selbe Dienstag gegen 2300<
Ja ich sitze wieder vor dem schon genannten weißen Blatt. Es ist auch gar nicht soviel Zeit vergangen, nach dem Letzten. Um ehrlich zu sein, nur wenige Stunden in denen ich eine nach der anderen geraucht habe, reichlich schöne Korrespondenz hatte und in den Genuss einer tollen Geschichte aus der Feder einer meiner Lieben gekommen bin. Ja man darf gespannt und vielleicht auch neidisch sein. Vielleicht habt ihr ja das Glück dieses Werk bald käuflich erwerben zu können. Und wenn Du, meine Liebe das jetzt ließt so sollst Du dich durchaus unter Druck gesetzt fühlen. ;)
Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus.
Ich befinde mich ja immer noch ganz am Anfang und versuche mich durchs, sagen wir – einfach drauf los schreiben – heranzutasten. Alltagsgeschichten gibt es zuhauf und was sollte an meinem Alltag so viel anders sein, als an anderen. Deshalb erspare ich Euch das, es sei denn ich erlebe etwas, das sich zu teilen lohnt. Das soll und wird dann durchaus Erwähnung finden.
Jedoch möchte ich schon ein bisschen was preisgeben, z.Bsp. in welcher Umgebung diese Gedanken, oder auch Ideen aus meinen Fingern fließen. > moment … musik ist aus, das muss ich ändern....besser<
Ich sitze hier an meinem Schreibtisch direkt unter einem Fenster und habe bei Tag und Nacht einen freien Blick auf eine Kirche. Sie ist heute so wie jede Nacht hell erleuchtet von Scheinwerfern. Das mag ein schöner Anblick sein. Aber ich genieße es vielmehr, wenn sie morgens oder abends in den verschiedensten Tönen der Sonne erklingt, von leuchtend Gold bis brennend rot. Ich habe schon überlegt ein Stativ für meine Kamera zu besorgen und an freien Tagen jede Stunde ein Bild zu machen. Vielleicht sollte ich das tatsächlich tun. >notiert<
Direkt neben meinem Bildschirm thronen zwei recht große Lautsprecher, welche mich den ganzen Tag mit, sofern ich darauf achte, guter Musik versorgen. Obenauf stehen Fotos, meist schwarz/weiß von Familie und Freunden. Meine Denkstützen und Helfer beim korrekten Erinnern. Das Fenster steht Tag und Nacht offen, nicht nur zum Lüften, ob der Zigaretten, sondern auch um die Welt rein zu lassen. Ich habe festgestellt, dass ich das Geräusch von vorbei fahrenden Autos brauche. Es entspannt und ja, man entwickelt nach langer Zeit in einer Großstadt Entzugserscheinungen. Es gibt Tage, da fehlt einem das tägliche Chaos und der Trubel um einen regelrecht. Das ist auch der Grund, warum ich mich nach freien Tagen freue meinem Nebenjob in einem Kaffee nachgehen zu dürfen, um wenigstens dort dieses vertraute Gefühl wieder herauf zu beschwören. Nicht zuletzt der Menschen wegen, denen man dort begegnen kann. Eine habt ihr im letzten Text kennengelernt.
Nun bin ich doch beim Alltag angelangt wie mir scheint? Nun denn, soll es eben so sein. Arbeit. Diese, der ich da nachgehe sehe ich nicht zwingend als Arbeit. Im Kern ist es ein notwendiges Hobby, welches ich betreibe um Finanziell nicht ins straucheln zu geraten. Und weil ich es eben eher als Hobby betrachte, habe ich während dessen Zeit und Lust mich mit all den Menschen die zu uns kommen zu beschäftigen. Das ist die eigentliche Leidenschaft die mich zu dieser Art von Arbeit treibt. Menschen beobachten, kennenlernen, unterhalten. Ein guter Arbeitstag ist, wenn meine Gäste und ich lächelnd den Laden verlassen und wir, für den Moment, eine schöne Zeit hatten, vielleicht sogar gemeinsam gelacht wurde, oder, der höchste Fall der Ehre, man nach Feierabend gemeinsam noch was trinken geht, mit eigentlich wildfremden Leuten. Jetzt habe ich mehr von mir preis gegeben als ich wollte. Ich könnte jetzt ganz trocken die Backspace-Taste gedrückt halten, aber nein. Soviel sei Euch vergönnt. Wer weiß, vielleicht lasse ich mich demnächst zu mehr hinreißen.
Für heute ist es aber wirklich genug, das Bier steigt zu Kopf und der will jetzt gebettet werden.
Danke fürs Zuhören! G.P.J.
Ja ich sitze wieder vor dem schon genannten weißen Blatt. Es ist auch gar nicht soviel Zeit vergangen, nach dem Letzten. Um ehrlich zu sein, nur wenige Stunden in denen ich eine nach der anderen geraucht habe, reichlich schöne Korrespondenz hatte und in den Genuss einer tollen Geschichte aus der Feder einer meiner Lieben gekommen bin. Ja man darf gespannt und vielleicht auch neidisch sein. Vielleicht habt ihr ja das Glück dieses Werk bald käuflich erwerben zu können. Und wenn Du, meine Liebe das jetzt ließt so sollst Du dich durchaus unter Druck gesetzt fühlen. ;)
Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus.
Ich befinde mich ja immer noch ganz am Anfang und versuche mich durchs, sagen wir – einfach drauf los schreiben – heranzutasten. Alltagsgeschichten gibt es zuhauf und was sollte an meinem Alltag so viel anders sein, als an anderen. Deshalb erspare ich Euch das, es sei denn ich erlebe etwas, das sich zu teilen lohnt. Das soll und wird dann durchaus Erwähnung finden.
Jedoch möchte ich schon ein bisschen was preisgeben, z.Bsp. in welcher Umgebung diese Gedanken, oder auch Ideen aus meinen Fingern fließen. > moment … musik ist aus, das muss ich ändern....besser<
Ich sitze hier an meinem Schreibtisch direkt unter einem Fenster und habe bei Tag und Nacht einen freien Blick auf eine Kirche. Sie ist heute so wie jede Nacht hell erleuchtet von Scheinwerfern. Das mag ein schöner Anblick sein. Aber ich genieße es vielmehr, wenn sie morgens oder abends in den verschiedensten Tönen der Sonne erklingt, von leuchtend Gold bis brennend rot. Ich habe schon überlegt ein Stativ für meine Kamera zu besorgen und an freien Tagen jede Stunde ein Bild zu machen. Vielleicht sollte ich das tatsächlich tun. >notiert<
Direkt neben meinem Bildschirm thronen zwei recht große Lautsprecher, welche mich den ganzen Tag mit, sofern ich darauf achte, guter Musik versorgen. Obenauf stehen Fotos, meist schwarz/weiß von Familie und Freunden. Meine Denkstützen und Helfer beim korrekten Erinnern. Das Fenster steht Tag und Nacht offen, nicht nur zum Lüften, ob der Zigaretten, sondern auch um die Welt rein zu lassen. Ich habe festgestellt, dass ich das Geräusch von vorbei fahrenden Autos brauche. Es entspannt und ja, man entwickelt nach langer Zeit in einer Großstadt Entzugserscheinungen. Es gibt Tage, da fehlt einem das tägliche Chaos und der Trubel um einen regelrecht. Das ist auch der Grund, warum ich mich nach freien Tagen freue meinem Nebenjob in einem Kaffee nachgehen zu dürfen, um wenigstens dort dieses vertraute Gefühl wieder herauf zu beschwören. Nicht zuletzt der Menschen wegen, denen man dort begegnen kann. Eine habt ihr im letzten Text kennengelernt.
Nun bin ich doch beim Alltag angelangt wie mir scheint? Nun denn, soll es eben so sein. Arbeit. Diese, der ich da nachgehe sehe ich nicht zwingend als Arbeit. Im Kern ist es ein notwendiges Hobby, welches ich betreibe um Finanziell nicht ins straucheln zu geraten. Und weil ich es eben eher als Hobby betrachte, habe ich während dessen Zeit und Lust mich mit all den Menschen die zu uns kommen zu beschäftigen. Das ist die eigentliche Leidenschaft die mich zu dieser Art von Arbeit treibt. Menschen beobachten, kennenlernen, unterhalten. Ein guter Arbeitstag ist, wenn meine Gäste und ich lächelnd den Laden verlassen und wir, für den Moment, eine schöne Zeit hatten, vielleicht sogar gemeinsam gelacht wurde, oder, der höchste Fall der Ehre, man nach Feierabend gemeinsam noch was trinken geht, mit eigentlich wildfremden Leuten. Jetzt habe ich mehr von mir preis gegeben als ich wollte. Ich könnte jetzt ganz trocken die Backspace-Taste gedrückt halten, aber nein. Soviel sei Euch vergönnt. Wer weiß, vielleicht lasse ich mich demnächst zu mehr hinreißen.
Für heute ist es aber wirklich genug, das Bier steigt zu Kopf und der will jetzt gebettet werden.
Danke fürs Zuhören! G.P.J.